Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop • Löschgruppe Finnentrop

  • Einsatz an der B236
  • Übung 2012
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  • Übung
  • Zugübung 2013

Die Blauröcke in Schliprüthen haben keine personellen Probleme, im Gegenteil. Rund jeder vierte Einwohner im Ort ist in der Feuerwehr aktiv und am Wochenende kamen noch neun junge Männer dazu. Bei 130 Einwohnern gibt es jetzt 29 Feuerwehrkameraden. Das ist rekordverdächtig.

Während in anderen Orten händeringend um neue Feuerwehrkameraden geworben wird, traten in Schliprüthen nach einer Werbepräsentation im Internet gleich neun junge Männer zwischen 20 und 34 Jahren der Löschgruppe bei. Die Idee hatte Thomas Wiethoff.

Er erstellte auf seinem Laptop eine Präsentation, die er bei einer Ortsversammlung vorstellte. Das motivierte Andre Großkopf, Benedikt Wüllner, Christopher Voß, Daniel Rauterkus, Tobias Rhode, Jan Wicker sowie Pascal, Niklas und Marvin Wicker in die Löschgruppe einzutreten.

Bemerkenswert:
Alle neun sind Quereinsteiger. Sie waren zuvor nicht in der Jugendfeuerwehr. Viele Löschgruppen bekommen hier ihren Nachwuchs her. Quereinsteiger, wie jetzt in Schliprüthen, sind die wenigsten aktiven Kameraden.

Wehrleiter begrüßt neue Mitglieder Bei der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe ließ es sich daher auch Thomas Klein, Leiter der Wehr in der Gemeinde Finnentrop, nicht nehmen, die neuen Kameraden in den Reihen der Wehr zu begrüßen. „Ihr leistet hier oben gute Arbeit und das ist ein Ergebnis.“

Thomas Klein konnte aber nicht nur die „neun Neuen“ begrüßen, sondern nach 28 Jahren war Siegbert Schulte, Leiter der örtlichen Wehr, aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Bei der Jahresdienstbesprechung in Fretter (LokalPlus berichtete), wurde er offiziell verabschiedet. Nachfolger im Amt wurde sein Stellvertreter Reinhard Schulte.

Für Schulte rückt Ralf Aufmkolk nach, der gemeinsam mit Burkhard Wicker nun als Stellvertreter fungiert. Nach der Dienstbesprechung im Feuerwehrhaus hatte Schulte daher ins Jugendheim, zu „Schmaus und Trank“ geladen um seinen Abschied zu feiern. Die Wehr in Schliprüthen liegt an einem strategischen Punkt, genau an der Kreisgrenze. Im benachbarten Hochsauerlandkreis gibt es die nächste Wehr im rund zehn Kilometer entfernten Eslohe. Richtung Finnentrop ist in Serkenrode die nächste Löschgruppe stationiert.

Feuerwehrhaus 2015 eingeweiht Ausgestattet ist die Wehr in Schliprüthen mit einem TSF-W des Fabrikats „Ziegler“. Das Fahrzeug ist mit einer Tragkraftspritze sowie mit einem 500 Liter-Wassertank, schwerem Atemschutz und einem Stromaggregat mit zugehöriger Beleuchtung ausgestattet. Im Sommer 2015 wurde das neue Feuerwehrhaus im Ort eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Neben finanziellen Mitteln steckten in der Fertigstellung auch rund 1350 Stunden Eigenleistung. Schon da zeigte sich die außergewöhnliche Gemeinschaft der Wehr.

2019 02 20 LP Jeder vierte Bewohner ein Feuerwehrmann

Quelle: LokalPlus 20.02.2019

Den ganzen Artikel von LokalPlus findet Ihr hier:

Feuer 1, unklare Rauchentwicklung, Industriestraße in Frielentrop - so lautete die Alarmmeldung zur diesjährigen Abschlussübung unserer Löschgruppe. In einem Wohnhaus war es, so die Übungslage, zu einem Wohnungsbrand gekommen. Aus dem gesamten Gebäude waren ausgelöste Rauchmelder zu hören, schon an der Eingangstür war es sichtbar verraucht. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde eine Person am Fenster der linken Gebäudeseite entdeckt. Durch den Angriffstrupp wurde diese über die Steckleiter gerettet, zeitgleich bauten die Kameraden vor dem Gebäude einen Löschangriff auf. Außerdem rüstete sich ein weiterer Trupp mit Atemschutz aus, um eine zweite Person im Gebäude zu retten und eine Brandbekämpfung durchzuführen. Der Trupp des Rüstwagens leuchtete die Einsatzstelle aus und sicherte sie gegen den fließenden Verkehr ab.

 

Heggen. Die Feuerwehr in der Gemeinde Finnentrop hat am Wochenende zum ersten Mal einen Lehrgang „technische Hilfe Wald“ durchgeführt. Schwerpunkt bei diesem Modul C war das Schneiden von Bäumen aus dem Korb der Drehleiter heraus. Mehr als 16 Stunden wurde den neun Teilnehmern die Grundlagen des Einsatzes der Kettensäge in der Theorie und Praxis gelehrt. Besonderer Schwerpunkt waren sichere Schneidetechniken mit der Motor,- Elektro- und auch Akkusäge aus dem Korb der Drehleiter heraus. Diese Ausbildung ist für die Feuerwehr inzwischen sehr wichtig, da immer mehr Einsätze bei Unwetterlagen auch den Einsatz der Kettensäge erfordern.

2018 10 20 LP Th Wald

Im Theorieteil des Lehrgangs unterrichteten die Ausbilder Michael Bockheim aus Heggen und sein Stellvertreter Maik Schnieder aus Fretter die Grundlagen für den fachgerechten Umgang mit der Motorsäge.

Unter anderem wurden Themen wie zusätzliche persönliche Schutzausrüstung, Unfallverhütungsvorschriften, Wartung und Reparatur sowie die Schneid- und Fälltechniken behandelt.

Im praktischen Teil am Samstag, 20. Oktober, konnten unter Einsatz der Drehleiter aus Bamenohl das theoretisch erlernte Wissen beim Fällen von Bäumen an der ehemaligen Jugendherberge in Heggen umgesetzt werden.

Zum Abschluss konnte Lehrgangsleiter Michael Bockheim allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Dies waren: Ralf Orbana, Jörg Kuhlmann (Heggen), Markus Donth, Manfred Molitor, Mike Beck (Bamenohl), Andreas Kozik (Lenhausen), Maik Beuchel (Serkenrode), Matthias Schürmann (Finnentrop) und Meinolf Schröder (Schönholthausen).

Quelle: LokalPlus 20.10.2018

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