Serkenrode. „Schwelbrand im Busdepot“ lautete die Einsatzmeldung bei den Feuerwehren aus Serkenrode, Fretter, Schöndelt und Schliprüthen. Auf dem alten Bahnhofsgelände in Serkenrode war ein Feuer ausgebrochen, so die angenommene Übungslage. Die örtliche Wehr unter Leitung von Einheitsführer Uwe Menzebach war schnell zur Stelle. Zunächst wurde die Wasserversorgung über 140 Meter gesichert, bevor die Meldung kam, im Gebäude wird eine Person vermisst. Das führte zur Nachalarmierung der Feuerwehren aus Fretter, Schöndelt und Schliprüthen. So war der komplette Löschzug 3 der Gemeinde Finnentrop unter der Leitung von Brandinspektor Philip Menzebach im Einsatz. Neben löschen und retten sorgten die 45 Kameraden aus dem Frettertal auch dafür, dass die Flammen nicht auf die angrenzende Zimmerei übergriffen.
Mit Atemschutz wurde auch die vermisste Person gefunden und in Sicherheit gebracht. Doch bei diesem Einsatz verunglückte ein Feuerwehrmann mit schweren Atemschutz. Ein zweiter Trupp mit Rettungstasche drang in das Innere des Gebäudes vor und konnte den Kameraden sicher aus der Gefahr herausholen.
Nach der Großübung gab es an Ort und Stelle eine Nachbesprechung. Hier wurde angeregt, weitere Übungen mit dem Einsatz der Rettungstasche durchzuführen.

Quelle: LokalPlus 12.06.2019
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Löschgruppe Schliprüthen investiert mehr als 1300 Stunden Eigenleistung.
Bürgermeister Heß lobt großes Engagement.
Quelle: Westfalenpost 17.08.2015
Bamenohl. Elf Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus der Gemeinde Finnentrop und Lennestadt haben am Freitag, 10. Februar, erfolgreich den Sprechfunkerlehrgang abgeschlossen. In 23 Unterrichtsstunden in Fretter und Lenhausen lernten die Teilnehmer unter den Ausbildern Martin Böhmer (Brandinspektor), Michael Bockheim (Oberbrandmeister) und Julian Rademacher (Oberbrandmeister) alles, was für das Übermitteln von Nachrichten mit Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst notwendig ist. Zu den Ausbildungsinhalten zählten neben rechtlichen, physikalischen und technischen Grundlagen auch Informationen über den Sprechfunkbetrieb sowie Kartenkunde. Am letzten Lehrgangstag standen eine schriftliche und eine praktische Prüfung auf dem Programm. Den Lehrgang schlossen mit einem Leistungsnachweis erfolgreich ab: Nils Ebermann, Wojciech Palarczyk (Lenhausen), Patrick Hufnagel (Halberbracht), Daniel Hüttemann, Johannes Jostes (Serkenrode), Cindy Jansen, Eric Thöne, Lucas Wicker (Bamenohl), Pascal Sasse (Schliprüthen), Michel Pohl (Schöndelt), Frederik Schulte (Finnentrop) und Jannik Sondermann (Rönkhausen).

Quelle: LokalPlus 02.11.2018
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Die Blauröcke in Schliprüthen haben keine personellen Probleme, im Gegenteil. Rund jeder vierte Einwohner im Ort ist in der Feuerwehr aktiv und am Wochenende kamen noch neun junge Männer dazu. Bei 130 Einwohnern gibt es jetzt 29 Feuerwehrkameraden. Das ist rekordverdächtig.
Während in anderen Orten händeringend um neue Feuerwehrkameraden geworben wird, traten in Schliprüthen nach einer Werbepräsentation im Internet gleich neun junge Männer zwischen 20 und 34 Jahren der Löschgruppe bei. Die Idee hatte Thomas Wiethoff.
Er erstellte auf seinem Laptop eine Präsentation, die er bei einer Ortsversammlung vorstellte. Das motivierte Andre Großkopf, Benedikt Wüllner, Christopher Voß, Daniel Rauterkus, Tobias Rhode, Jan Wicker sowie Pascal, Niklas und Marvin Wicker in die Löschgruppe einzutreten.
Bemerkenswert:
Alle neun sind Quereinsteiger. Sie waren zuvor nicht in der Jugendfeuerwehr. Viele Löschgruppen bekommen hier ihren Nachwuchs her. Quereinsteiger, wie jetzt in Schliprüthen, sind die wenigsten aktiven Kameraden.
Wehrleiter begrüßt neue Mitglieder Bei der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe ließ es sich daher auch Thomas Klein, Leiter der Wehr in der Gemeinde Finnentrop, nicht nehmen, die neuen Kameraden in den Reihen der Wehr zu begrüßen. „Ihr leistet hier oben gute Arbeit und das ist ein Ergebnis.“
Thomas Klein konnte aber nicht nur die „neun Neuen“ begrüßen, sondern nach 28 Jahren war Siegbert Schulte, Leiter der örtlichen Wehr, aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Bei der Jahresdienstbesprechung in Fretter (LokalPlus berichtete), wurde er offiziell verabschiedet. Nachfolger im Amt wurde sein Stellvertreter Reinhard Schulte.
Für Schulte rückt Ralf Aufmkolk nach, der gemeinsam mit Burkhard Wicker nun als Stellvertreter fungiert. Nach der Dienstbesprechung im Feuerwehrhaus hatte Schulte daher ins Jugendheim, zu „Schmaus und Trank“ geladen um seinen Abschied zu feiern. Die Wehr in Schliprüthen liegt an einem strategischen Punkt, genau an der Kreisgrenze. Im benachbarten Hochsauerlandkreis gibt es die nächste Wehr im rund zehn Kilometer entfernten Eslohe. Richtung Finnentrop ist in Serkenrode die nächste Löschgruppe stationiert.
Feuerwehrhaus 2015 eingeweiht Ausgestattet ist die Wehr in Schliprüthen mit einem TSF-W des Fabrikats „Ziegler“. Das Fahrzeug ist mit einer Tragkraftspritze sowie mit einem 500 Liter-Wassertank, schwerem Atemschutz und einem Stromaggregat mit zugehöriger Beleuchtung ausgestattet. Im Sommer 2015 wurde das neue Feuerwehrhaus im Ort eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.
Neben finanziellen Mitteln steckten in der Fertigstellung auch rund 1350 Stunden Eigenleistung. Schon da zeigte sich die außergewöhnliche Gemeinschaft der Wehr.

Quelle: LokalPlus 20.02.2019
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Quelle: Westfalenpost 02.02.2016

Quelle: SauerlandKurier 03.02.2016

Quelle: Westfalenpost 17.05.2017

Quelle: Westfalenpost 23.05.2016

Quelle: Westfalenpost 18.02.2016

Quelle: Westfalenpost 27.10.2015
